Die Schwarze Herrin

Die Schwarze Herrin
https://www.amazon.de/dp/B00MOP3O8E
Es beginnt ganz sachte. Isabella besteht Mutproben, erst in einem Dessousladen, dann in einem Erotikgeschäft. Robert, ihr Liebster, zieht sie immer weiter hinein in ihr gemeinsames Spiel. Oder ist es genau umgekehrt? Sie treffen sich mit einem befreundeten Paar. Bei Schulmädchenspielen deuten sich erste Grenzen an. Kommt es gar zu Grenzüberschreitungen?
Eine mysteriöse Gemeinschaft übt schließlich einen magischen Sog auf sie aus. Dort gibt es Sklavinnen, Gebieter, Herrinnen und einige recht skurrile Bräuche. Hat die „Schwarze Herrin“ dort etwas zu sagen, in deren gefährliche Nähe die Liebenden geraten? Und was bitte hat Peter Pan damit zu tun. Ist möglicherweise alles nur eine Reise in ein lustvolles „Neverland“?
Lassen Sie sich überraschen, wohin die Reise unsere Heldinnen und Helden führt und wem sie dort begegnen. So viel sei verraten: Neben Peter Pan sind auch einige der Zauberwesen Shakespeares und Lysistrata mit von der Partie!

Überarbeitete Neuauflage des 2014 unter dem Titel „Liebestaumel -Ein erotisches Capriccio“ erschienenen Romans.

Während eines Dorffestes gibt es eine Junggesellinnenversteigerung …

Oje, hätte Teresa sich wirklich nichts anderes aussuchen können, dachte Eva bei sich. Die wollten vielleicht nur dem Pfarrer eins auswischen, der diesem sündigen Treiben selbstverständlich ferngeblieben war. Der hatte schon vor der Junggesellenversteigerung die Flucht ergriffen. Doch im Gegensatz zum Auge des Gesetzes, dem wohl entgangen war, dass der dicke Jungbauer wieder in den Saal gekommen war, sah das Auge Gottes alles. Just in dem Moment, in dem die Kapelle Joe Cockers You Can Leave Your Hat On anstimmte, um Teresas Präsentation zu begleiten, hörte man die Kirchenglocke zur Mitternacht schlagen. Vollends gespenstisch wurde es, als der Pfarrer, nachdem die Tausender-Marke schon überschritten war und Eva hoffte, dass ihre Geldbörse nicht allzu sehr geschmälert wurde, wieder auftauchte und sich zu dem torkelnden Jungbauern gesellte. Es machte den Anschein, als redete er ihm gut zu, doch lieber schlafen zu gehen. Als der jedoch wieder in die Auktion einstieg, konnte Eva sich des Eindrucks nicht erwehren, dass auch der Herr Pfarrer ein Schacherer vor dem Herrn war und den betrunkenen Jungbauern nur als Motor benutzte, um möglichst viel für seinen Glockenturm herauszuschlagen.

Mach mal halblang, hätte sie Teresa am liebsten zugerufen, der es offensichtlich Spaß bereitete, sich zu zeigen und den Schlag des Auktionshammers bei jedem weiteren Gebot zu hören. Eine exhibitionistische Ader hatte die ja schon immer gehabt. Der Aufforderung Joe Cockers Baby Take off your dress folgte sie zwar nicht, aber dem Raise your arms up into the air schon und really slow zog sie auch ihre Schuhe aus und gewährte bei ihrem Tanz zu Joes Song einige Blicke auf ihre purpurroten Strapse. You give me a reason to live ... Eva hatte das Gefühl, rot zu werden. Teresa war bezaubernd schön und Eva ertappte sich bei dem Gedanken, dass es doch toll wäre, wenn Teresa am Ende nur noch den von Joe besungenen Hut aufhätte. Hüte hatten ihr immer gut gestanden. Schade, dass sie jetzt keinen trug. Als sie sich zusammen 9 ½ Wochen angesehen hatten, hatte Teresa sich extra für sie einen aufgesetzt.

„Tausendneunhundert wurden geboten für unsere fesche Almhirtin“, riss der Polizist sie aus ihrer Erinnerung. „Bietet jemand mehr?“

Verdammt! Wann hatte das ein Ende? Reflexartig hob Eva die Hand, besorgt Richtung Jungbauer nebst Pfarrer schauend. Sie konnte Teresa ja wohl schlecht diesem Dorftrottel überlassen, der kaum noch etwas mitzukriegen schien! War das wahr, was sie da zu sehen glaubte? Versuchte der Pfarrer doch tatsächlich, den Arm des Jungbauern noch mal hochzuhiefen? Gott sei Dank kriegte der aber keinen mehr hoch, sondern sank volltrunken auf dem Tisch zusammen! Erleichtert atmete Eva durch. Nicht das Gesetz, nicht die Kirche, Gott hatte ihr geholfen.

aus: „Paartherapie – Ein erotischer Liebesreigen“ – Zum Fest der Liebe nur 99cent (ebook)

https://www.amazon.de/dp/B07HHD9XXR

Zeit für Romantik

„Wir sind immer da!“ Flüsternd hingehaucht, keinen Widerspruch duldend. Zärtlich kitzeln seine Worte an ihren Lippen. „Egal, wo wir sind. Wir sind da!“ Seine Worte fliegen durch die Nacht. Sie fliegt mit. Sie schwebt, sie taumelt. Sie fällt. Nein, sie wird gebettet, ganz sicher und fest gehalten. Sie spürt das Gras unter sich. Es ist weich und federnd, so als ob es ihr helfen wolle, sich ihm entgegenzuwölben. Bei den Liebesbänken sind sie noch lange nicht, aber ist es nicht viel schöner hier? Es muss der alte Rhododendronhain sein. Der Duft der letzten gewiss schon fast verblühten Sorten kitzelt in ihrer Nase. Ein fahles Licht signalisiert den an der Peripherie aufgehenden Mond und von Ferne verrät Figaro den Fortschritt des Aktes – jenes Aktes …

Was das mit dem „Figaro“ zu tun hat und was sonst noch in dieser lauen Sommernacht passiert kann man hier nachlesen:

aus „Die Akademie“ https://www.amazon.de/dp/B0783N17C6

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1047798092

Ausweglos?

Ausweglos? Die Heldin kämpft um ihr Leben …
#Available https://www.amazon.de/dp/B07NRRN4F6
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1054237384
https://www.hugendubel.de/…/jean_p-katjuscha-36276066-produ…
#Leseprobe: Beweg dich endlich! – Und wenn das Ungeheuer …
– Es gibt kein Ungeheuer! Du hast geträumt!
Vorsichtig, aber mit großem Kraftaufwand, wie es ihr erschien, bemühte sie sich, die rechte Hand zur Faust zusammenzuballen. Da war etwas im Weg. Was war das? Fühlte sich kalt an, wie Metall. Metall? Prüfend versuchte sie es noch einmal, jetzt auch mit der linken Hand. Sie war so kraftlos. Aber … Nein! Doch, jetzt war sie sich sicher. Das war … Das waren …
Nimm dich zusammen! Rüttele daran!
Tatsächlich, das waren Ketten. Es rasselte! Schlagartig jagte die Panik Lebensenergie in sie zurück. Die hatten sie in Ketten gelegt! Der verzweifelte Schrei, der sich über ihre Lippen zu drängen suchte, katapultierte die nächste Erkenntnis empor: Sie war auch geknebelt!
Weitere #Leseprobenhttps://www.facebook.com/JeanP.Katjuscha/

Wie alles begann

Textschnipsel aus „Undercover!“

https://www.amazon.de/dp/B01C6MLCRO

Sie war schon einmal über diese Anzeige gestolpert und starrte nun just in dem Moment wieder ungläubig darauf, als ihr Chef, wie üblich ohne anzuklopfen, polternd in ihr Büro eindrang.

„Na Süße, Langeweile?“, zischte er sie in seiner freundlich-ironischen Art an. „Ich hätte da was für dich!“

Erschrocken legte sie die Zeitung zur Seite. Dieser Schuft! Flirtete andauernd, dass sich die Balken bogen, obwohl er genau wusste, dass er bei ihr keine Chance hatte. Die Gestik, mit der er seine Worte begleitete, war kaum misszuverstehen.

„Du weißt schon, was ich meine“, säuselte er süßlich, während er auf ihren Schreibtisch zukam. „Bist doch ansonsten auch keine Kostverächterin!“

Schon stand er vor ihr, duckte sich herunter, legte seine rechte Hand besitzergreifend auf das hastig von ihr geschlossene Magazin und flüsterte, geheimnisvoll tuend: „Ja, genau das. Das meine ich. Wär das nicht was für uns?“

Nun lief es ihr eiskalt den Rücken herunter. Konnte der gesehen haben, was sie da gerade gelesen hatte? Oje! Klar, der wusste mit einem Blick auf die aufgeschlagene Zeitung, was dort alles stand – selbst im Anzeigenteil. Der kannte jeden Buchstaben in seiner Zeitung! So etwas hatte sie, bevor sie bei diesem Indie-Mag als Reporterin angefangen hatte, noch nie erlebt. Der hatte die Dinge dermaßen im Griff! Der kannte jede Story, wusste über alle Recherchen Bescheid und manchmal schien es tatsächlich so, dass er auch noch den Anzeigenmarkt überwachte.

Dachte der im Ernst daran, sie würde mit ihm dorthin gehen? Das konnte ja wohl nicht wahr sein! Oder witterte der möglicherweise wirklich eine Story und hatte bloß wieder sein Machogehabe heraushängen lassen?

„Was!?“

Mehr brachte sie idiotischerweise nicht hervor. Das Gefühl des Ertappt-worden-Seins lähmte sie und die Faszination über das Gelesene hing noch in ihren Gedanken.

„Na das da! Du weißt genau, was ich meine“, entgegnete er – nun etwas unwirsch. Schnell hatte er die Zeitschrift genommen, aufgeblättert und drückte seinen Zeigefinger demonstrativ auf die Anzeige, die sie am liebsten ins Reich der reinen Fantasie verdrängt hätte.

„Aber…, aber…“, geriet sie ins Stottern und merkte, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg, worüber sie sich jedes Mal erneut maßlos ärgerte, was sie jedoch nicht zu verhindern wusste.

„Das ist doch nur für Frauen“, beeilte sie sich anzufügen, um ihre Unsicherheit zu überspielen, und ärgerte sich im nächsten Moment noch mehr über sich selber. Damit saß sie nun endgültig in der Sackgasse! Erwischt! Ertappt, gefangen und ziemlich wehrlos diesem Macho ausgeliefert. Wie lüstern der sie anstarrte! Hätte sie sich doch bloß nicht Felix‘ Wunsch gebeugt und ihr kurzes schwarzweißes Pepita-Sommerkleid angezogen, das er so mochte. Und dann trug sie auch noch ihre rotbraune Haarpracht offen anstatt sie wie üblich zu einem Pferdeschwanz zu binden. Toll war das ja und sie gefiel sich so auch selbst am besten, aber im Büro vermied sie das. Da waren normal Jeans und Turnschuhe angesagt.

Hinter der Dunkelheit

Da war noch etwas dahinter. Hinter der Dunkelheit. Kälte war da jenseits der absoluten Schwärze, die sie umgab. Zittern durchfuhr sie. Es war das Zittern des Erschreckens. Was war da? Sie war so unendlich müde. Da stimmte etwas nicht. War das ein Traum?

Verdammt, ich will aufwachen! Aber ich bin zu müde dazu. – Schlaf doch und lass dich fallen. – Nein, ich will nicht fallen. Ich will … Ich will … – sei vernünftig und wehr dich nicht. – Aber der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer.

Das Ungeheuer! Jetzt war es wieder da. Es hatte sie … Warum war sie nur so unendlich müde? Die hatten ihr was gegeben! Die? Ja, es waren mehrere gewesen. Jetzt tauchten sie wieder auf. Die Erinnerung sickerte bröckchenweise in ihre Gedanken. Aber dachte sie wirklich? Träumte sie nicht vielleicht doch?

Ich muss das herausfinden. Wie find‘ ich das heraus? – Versuch, dich zu bewegen. Dreh dich um, das ist die beste Methode aufzuwachen. – Aber ich bin so müde … – Reiß dich zusammen, es ist deine einzige Chance!

Aber da war etwas dahinter, hinter dem Dunkel. Als ob sie etwas fesselte, fixierte. Was war das? Dieser Druck auf ihren Augen! Es war, als ob … Sie bekam die Augenlider gar nicht auf. Von ganz hinten her wuchs das Erkennen: Ihre Augen waren verbunden! Ja, jetzt war sie sich sicher.

Nein, keine Panik, bleibe ruhig, denk nach und beweg dich!

Die Schwärze entstand also durch die verbundenen Augen. Hinter dem Dunkel war das, was sie nicht sehen konnte. Sie spürte nur, dass es kalt war.

Beweg dich endlich! – Und wenn das Ungeheuer … – Es gibt kein Ungeheuer! Du hast geträumt!

Vorsichtig, aber mit großem Kraftaufwand, wie es ihr erschien, bemühte sie sich, die rechte Hand zur Faust zusammenzuballen. Da war etwas im Weg. Was war das? Fühlte sich kalt an, wie Metall. Metall? Prüfend versuchte sie es noch einmal, jetzt auch mit der linken Hand. Sie war so kraftlos. Aber … Nein! Doch, jetzt war sie sich sicher. Das war … Das waren …

Nimm dich zusammen! Rüttele daran!

Tatsächlich, das waren Ketten. Es rasselte! Schlagartig jagte die Panik Lebensenergie in sie zurück. Die hatten sie in Ketten gelegt! Der verzweifelte Schrei, der sich über ihre Lippen zu drängen suchte, katapultierte die nächste Erkenntnis empor: Sie war auch geknebelt!

Wie ein Blitzgewitter wurden jetzt die weiteren Reize zu bewussten Wahrnehmungen, die in der Gewissheit der absoluten Ausweglosigkeit ihrer Lage gipfelten. Ihr Herz pochte, dass es weh tat. Der kalte Angstschweiß machte alles klebrig. Klebrig?

Wieso klebt alles?

Als ob sie an irgendetwas festklebte! Der Rücken, die Arme, der Po, die Oberschenkel, die Unterschenkel, die angeketteten Füße. Sie klebte an einer kalten, glatten Fläche fest! Wieso spürte sie das? Warum …? Das konnte doch gar nicht sein! Das war unmöglich!

Nein …! Hilfe! Nein …

Jäh ließ der Fluchtreflex sie aufbäumen. Aber es half nichts. Sie klatschte zurück wie ein nasser Sack.

Da war noch etwas dahinter. Hinter der Dunkelheit. Kälte war da jenseits der absoluten Schwärze, die sie umgab. Zittern durchfuhr sie. Es war das Zittern des Erschreckens. Was war da? Sie war so unendlich müde. Da stimmte etwas nicht. War das ein Traum?

Verdammt, ich will aufwachen! Aber ich bin zu müde dazu. – Schlaf doch und lass dich fallen. – Nein, ich will nicht fallen. Ich will … Ich will … – sei vernünftig und wehr dich nicht. – Aber der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer.

Das Ungeheuer! Jetzt war es wieder da. Es hatte sie … Warum war sie nur so unendlich müde? Die hatten ihr was gegeben! Die? Ja, es waren mehrere gewesen. Jetzt tauchten sie wieder auf. Die Erinnerung sickerte bröckchenweise in ihre Gedanken. Aber dachte sie wirklich? Träumte sie nicht vielleicht doch?

Ich muss das herausfinden. Wie find‘ ich das heraus? – Versuch, dich zu bewegen. Dreh dich um, das ist die beste Methode aufzuwachen. – Aber ich bin so müde … – Reiß dich zusammen, es ist deine einzige Chance!

Aber da war etwas dahinter, hinter dem Dunkel. Als ob sie etwas fesselte, fixierte. Was war das? Dieser Druck auf ihren Augen! Es war, als ob … Sie bekam die Augenlider gar nicht auf. Von ganz hinten her wuchs das Erkennen: Ihre Augen waren verbunden! Ja, jetzt war sie sich sicher.

Nein, keine Panik, bleibe ruhig, denk nach und beweg dich!

Die Schwärze entstand also durch die verbundenen Augen. Hinter dem Dunkel war das, was sie nicht sehen konnte. Sie spürte nur, dass es kalt war.

Beweg dich endlich! – Und wenn das Ungeheuer … – Es gibt kein Ungeheuer! Du hast geträumt!

Vorsichtig, aber mit großem Kraftaufwand, wie es ihr erschien, bemühte sie sich, die rechte Hand zur Faust zusammenzuballen. Da war etwas im Weg. Was war das? Fühlte sich kalt an, wie Metall. Metall? Prüfend versuchte sie es noch einmal, jetzt auch mit der linken Hand. Sie war so kraftlos. Aber … Nein! Doch, jetzt war sie sich sicher. Das war … Das waren …

Nimm dich zusammen! Rüttele daran!

Tatsächlich, das waren Ketten. Es rasselte! Schlagartig jagte die Panik Lebensenergie in sie zurück. Die hatten sie in Ketten gelegt! Der verzweifelte Schrei, der sich über ihre Lippen zu drängen suchte, katapultierte die nächste Erkenntnis empor: Sie war auch geknebelt!

Wie ein Blitzgewitter wurden jetzt die weiteren Reize zu bewussten Wahrnehmungen, die in der Gewissheit der absoluten Ausweglosigkeit ihrer Lage gipfelten. Ihr Herz pochte, dass es weh tat. Der kalte Angstschweiß machte alles klebrig. Klebrig?

Wieso klebt alles?

Als ob sie an irgendetwas festklebte! Der Rücken, die Arme, der Po, die Oberschenkel, die Unterschenkel, die angeketteten Füße. Sie klebte an einer kalten, glatten Fläche fest! Wieso spürte sie das? Warum …? Das konnte doch gar nicht sein! Das war unmöglich!

Nein …! Hilfe! Nein …

Jäh ließ der Fluchtreflex sie aufbäumen. Aber es half nichts. Sie klatschte zurück wie ein nasser Sack.

Da war noch etwas dahinter. Hinter der Dunkelheit. Kälte war da jenseits der absoluten Schwärze, die sie umgab. Zittern durchfuhr sie. Es war das Zittern des Erschreckens. Was war da? Sie war so unendlich müde. Da stimmte etwas nicht. War das ein Traum?

Verdammt, ich will aufwachen! Aber ich bin zu müde dazu. – Schlaf doch und lass dich fallen. – Nein, ich will nicht fallen. Ich will … Ich will … – sei vernünftig und wehr dich nicht. – Aber der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer.

Das Ungeheuer! Jetzt war es wieder da. Es hatte sie … Warum war sie nur so unendlich müde? Die hatten ihr was gegeben! Die? Ja, es waren mehrere gewesen. Jetzt tauchten sie wieder auf. Die Erinnerung sickerte bröckchenweise in ihre Gedanken. Aber dachte sie wirklich? Träumte sie nicht vielleicht doch?

Ich muss das herausfinden. Wie find‘ ich das heraus? – Versuch, dich zu bewegen. Dreh dich um, das ist die beste Methode aufzuwachen. – Aber ich bin so müde … – Reiß dich zusammen, es ist deine einzige Chance!

Aber da war etwas dahinter, hinter dem Dunkel. Als ob sie etwas fesselte, fixierte. Was war das? Dieser Druck auf ihren Augen! Es war, als ob … Sie bekam die Augenlider gar nicht auf. Von ganz hinten her wuchs das Erkennen: Ihre Augen waren verbunden! Ja, jetzt war sie sich sicher.

Nein, keine Panik, bleibe ruhig, denk nach und beweg dich!

Die Schwärze entstand also durch die verbundenen Augen. Hinter dem Dunkel war das, was sie nicht sehen konnte. Sie spürte nur, dass es kalt war.

Beweg dich endlich! – Und wenn das Ungeheuer … – Es gibt kein Ungeheuer! Du hast geträumt!

Vorsichtig, aber mit großem Kraftaufwand, wie es ihr erschien, bemühte sie sich, die rechte Hand zur Faust zusammenzuballen. Da war etwas im Weg. Was war das? Fühlte sich kalt an, wie Metall. Metall? Prüfend versuchte sie es noch einmal, jetzt auch mit der linken Hand. Sie war so kraftlos. Aber … Nein! Doch, jetzt war sie sich sicher. Das war … Das waren …

Nimm dich zusammen! Rüttele daran!

Tatsächlich, das waren Ketten. Es rasselte! Schlagartig jagte die Panik Lebensenergie in sie zurück. Die hatten sie in Ketten gelegt! Der verzweifelte Schrei, der sich über ihre Lippen zu drängen suchte, katapultierte die nächste Erkenntnis empor: Sie war auch geknebelt!

Wie ein Blitzgewitter wurden jetzt die weiteren Reize zu bewussten Wahrnehmungen, die in der Gewissheit der absoluten Ausweglosigkeit ihrer Lage gipfelten. Ihr Herz pochte, dass es weh tat. Der kalte Angstschweiß machte alles klebrig. Klebrig?

Wieso klebt alles?

Als ob sie an irgendetwas festklebte! Der Rücken, die Arme, der Po, die Oberschenkel, die Unterschenkel, die angeketteten Füße. Sie klebte an einer kalten, glatten Fläche fest! Wieso spürte sie das? Warum …? Das konnte doch gar nicht sein! Das war unmöglich!

Nein …! Hilfe! Nein …

Jäh ließ der Fluchtreflex sie aufbäumen. Aber es half nichts. Sie klatschte zurück wie ein nasser Sack.

Da war noch etwas dahinter. Hinter der Dunkelheit. Kälte war da jenseits der absoluten Schwärze, die sie umgab. Zittern durchfuhr sie. Es war das Zittern des Erschreckens. Was war da? Sie war so unendlich müde. Da stimmte etwas nicht. War das ein Traum?

Verdammt, ich will aufwachen! Aber ich bin zu müde dazu. – Schlaf doch und lass dich fallen. – Nein, ich will nicht fallen. Ich will … Ich will … – sei vernünftig und wehr dich nicht. – Aber der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer.

Das Ungeheuer! Jetzt war es wieder da. Es hatte sie … Warum war sie nur so unendlich müde? Die hatten ihr was gegeben! Die? Ja, es waren mehrere gewesen. Jetzt tauchten sie wieder auf. Die Erinnerung sickerte bröckchenweise in ihre Gedanken. Aber dachte sie wirklich? Träumte sie nicht vielleicht doch?

Ich muss das herausfinden. Wie find‘ ich das heraus? – Versuch, dich zu bewegen. Dreh dich um, das ist die beste Methode aufzuwachen. – Aber ich bin so müde … – Reiß dich zusammen, es ist deine einzige Chance!

Aber da war etwas dahinter, hinter dem Dunkel. Als ob sie etwas fesselte, fixierte. Was war das? Dieser Druck auf ihren Augen! Es war, als ob … Sie bekam die Augenlider gar nicht auf. Von ganz hinten her wuchs das Erkennen: Ihre Augen waren verbunden! Ja, jetzt war sie sich sicher.

Nein, keine Panik, bleibe ruhig, denk nach und beweg dich!

Die Schwärze entstand also durch die verbundenen Augen. Hinter dem Dunkel war das, was sie nicht sehen konnte. Sie spürte nur, dass es kalt war.

Beweg dich endlich! – Und wenn das Ungeheuer … – Es gibt kein Ungeheuer! Du hast geträumt!

Vorsichtig, aber mit großem Kraftaufwand, wie es ihr erschien, bemühte sie sich, die rechte Hand zur Faust zusammenzuballen. Da war etwas im Weg. Was war das? Fühlte sich kalt an, wie Metall. Metall? Prüfend versuchte sie es noch einmal, jetzt auch mit der linken Hand. Sie war so kraftlos. Aber … Nein! Doch, jetzt war sie sich sicher. Das war … Das waren …

Nimm dich zusammen! Rüttele daran!

Tatsächlich, das waren Ketten. Es rasselte! Schlagartig jagte die Panik Lebensenergie in sie zurück. Die hatten sie in Ketten gelegt! Der verzweifelte Schrei, der sich über ihre Lippen zu drängen suchte, katapultierte die nächste Erkenntnis empor: Sie war auch geknebelt!

Wie ein Blitzgewitter wurden jetzt die weiteren Reize zu bewussten Wahrnehmungen, die in der Gewissheit der absoluten Ausweglosigkeit ihrer Lage gipfelten. Ihr Herz pochte, dass es weh tat. Der kalte Angstschweiß machte alles klebrig. Klebrig?

Wieso klebt alles?

Als ob sie an irgendetwas festklebte! Der Rücken, die Arme, der Po, die Oberschenkel, die Unterschenkel, die angeketteten Füße. Sie klebte an einer kalten, glatten Fläche fest! Wieso spürte sie das? Warum …? Das konnte doch gar nicht sein! Das war unmöglich!

Nein …! Hilfe! Nein …

Jäh ließ der Fluchtreflex sie aufbäumen. Aber es half nichts. Sie klatschte zurück wie ein nasser Sack.

#available: https://www.amazon.de/dp/B07NRRN4F6 https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1054237384 https://www.hugendubel.de/de/buch_kartoniert/jean_p-katjuscha-36017948-produkt-details.html?internal-rewrite=true

Empfehlung: https://penndorf-rezensionen.com/index.php/rezensionen/item/638-katjuscha-thriller-jean-p